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Aktuelles

Neustart aus Corona in der Förderaktion 9.1

Der Europäische Sozialfonds (ESF) in Bayern hat für Projekte im Bereich Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen und Arbeitslosen die Förderhinweise attraktiver gestaltet. Die Inhalte der geförderten Aktionen sind so ausgerichtet, dass nunmehr auch Arbeitslose, die während der Corona-Epidemie ab März 2020 arbeitslos geworden sind, an den Maßnahmen teilnehmen können.

Für sie können eigene Maßnahmen durchgeführt werden. In geeigneten Fällen sind „gemischte“ Qualifizierungen zwischen SGB II- und SGB III- Gruppen möglich.Zudem wurde die Qualifizierungsdauer angepasst sowie die Mindest- und Maximalteilnehmendenzahl reduziert.

Als finanzielle Besonderheit haben wir den Fördersatz auf bis zu 70% (ESF-Mittel) erhöht, um die fehlende Kofinanzierung aufgrund von weniger Teilnehmenden aufzufangen. Ein Eigenmittelanteil für die 9.1 Standard- Qualifizierungsmaßnahmen entfällt.

Förderaktion 9.1 Kleine Gruppen:

Bei den Qualifizierungsmaßnahmen „kleine“ Gruppen wird der Fördersatz auf bis zu 70% erhöht. Dabei fließen 50% aus dem ESF und bis zu 20% aus Landesmitteln.
Der Eigenanteil beträgt 10% Prozent der Projektträgerkosten. Ein Eigenmittelanteil ist hier erforderlich.

Die neuen Förderhinweise gelten für Projekte, die ab dem 01.07.2020 beantragt werden und bis zum 31.12.2021 enden.

Mehr Informationen finden Sie auf den Webseiten bei den jeweiligen Förderhinweisen der Aktion 9.1.

Neustart aus Corona in der Förderaktion 4

100%-Förderung für berufliche Fortbildung

Der Europäischer Sozialfonds (ESF) in Bayern lässt 100%-Förderung für Projekte zur Qualifizierung von Erwerbstätigen zu. Die Inhalte der geförderten Aktionen sollen die Wiedergewinnung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch berufliche Weiterbildung oder Ausbau von Systemen zur Fortbildung absichern. Die berufliche Anpassung der Arbeitskräfte an die Anforderungen der Arbeitsmärkte steht dabei im Vordergrund. Weiterbildungen im Bereich Digitalisierung, Transformation, neue Arbeitsformen, aber auch andere Themen im beruflichen Kontext können gefördert werden.

Bei Projekten von Bildungsanbietern für Erwerbstätige von mindestens zwei Unternehmen ist eine Förderung zu 100% ab dem 1.6.2020 möglich. Hier sind Kosten für Eigenpersonal, Fremdpersonal sowie pauschalierte direkte und indirekte Kosten förderfähig.

Auch In-House-Schulungen für Mitarbeiter eines Unternehmens werden weiterhin unterstützt. Hier können allerdings nur Kosten externer Dritter, wie z.B. Dozenten, geltend gemacht werden. Die ESF-Förderung ist in diesem Fall abhängig von der Größe des Unternehmens und beträgt 70% bei kleinen, 60% bei mittleren und 50% bei großen Unternehmen.

Ein Vorhaben muss mindestens 40 Unterrichtseinheiten zu 45 Minuten beinhalten. Eine Mindestteilnehmerzahl von 9 Personen ist erforderlich. Die neuen Förderhinweise gelten für Projekte, die ab dem 01.06.2020 beantragt werden und bis zum 20.12.2021 enden.

Mehr Informationen finden Sie in den ausführlichen Förderhinweisen zu Aktion 4

Förderaktion 4 einfach erklärt - Flyer

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Förderaktion 4 finden Sie in der Ansprechpartnerliste

Corona Virus
Information für Veranstalter von ESF-Projekten der Förderaktionen 2, 4, 4b, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 14 (Stand: 21.01.2021)

Die staatlichen bayerischen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus wirken sich auf die Umsetzung von Kursen, Veranstaltungen, Beratungen etc. aus, die im Rahmen der ESF-Förderung durchgeführt werden. Sie betreffen alle ESF-Projekte der Förderaktionen 2, 4, 4b, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 14. In dem nachfolgenden Dokument finden Sie die Übergangsregelungen für Veranstalter von ESF-Projekten.

Information für Veranstalter von ESF-Projekten der Förderaktionen 2, 4, 4b, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 14

Erhöhung der Kofinanzierungs-Pauschalen in den Aktionen 9.1 und 9.3

Mit der Erhöhung der Regelsätze im SGB II zum 01.01.2020 und der Erhebung des durchschnittlichen Arbeitslosengeldes I in Bayern 2019 (Ende März 2020) wurden auch die Kofinanzierungs-Pauschalen für die Aktionen 9.1 (Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit) und 9.3 (Integration von Arbeitslosen mit Fluchthintergrund) angepasst.

Die monatliche Pauschale für das Arbeitslosengeld II (ALG II), inklusive der Leistungen für Sozialversicherung beträgt nun 492,67 €. Die monatliche Pauschale für das Arbeitslosengeld I (ALG I) beträgt nun 1.067,80 €.

Beide Pauschalen gelten für alle laufenden Vorhaben ab dem 01.04.2020.

Details zur Herleitung und Zusammensetzung der Pauschalen finden Sie hier.

Zukunft des Europäischen Sozialfonds plus (ESF+)

Investitionen in Menschen werden auch im Mittelpunkt der Förderung des Europäischen Sozialfonds+ (ESF+) in der nächsten Förderperiode 2021-2027 stehen. Das Operationelle Programm für den ESF+ in Bayern wird unter Beteiligung der Sozial- und Wirtschaftspartner, städtische und andere Behörden und relevante Stellen, die die Zivilgesellschaft vertreten und Konsultation von zahlreichen Akteuren erstellt.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Zukunft des ESF+

Evaluierung der ESF-Maßnahmen für Arbeitslose

Eine aktuelle Evaluierung der ESF-Qualifizierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose des Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH zeigt: Die bayerischen ESF-Maßnahmen sind erfolgreicher als vergleichbare andere geförderte Maßnahmen zur Integration Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsmarkt. 56 Prozent der Teilnehmenden erreichen eine am Arbeitsmarkt verwertbare berufliche Qualifizierung. Bei 36 Prozent der Teilnehmenden gelingt die Integration auch dauerhaft.

Pressemitteilung zum Evaluierungsbericht
Evaluierungsbericht zur Aktion 9.1: Qualifizierung von Arbeitslosen

Fördersatz für die Aktionen 9.1 und 9.3 auf 70% erhöht

Attraktivere Förderbedingungen gelten ab dem 01. Oktober 2019 für die Aktionen 9.1: Qualifizierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose und Arbeitslose und 9.3: Integration für ALG-II beziehende Arbeitslose mit Fluchthintergrund. Die Mindestteilnehmendenzahl wird auf 10 Personen je geplantes Projekt reduziert. Um die fehlende Kofinanzierung abzufangen, wird der Fördersatz auf 70% (ESF und ergänzend aus Landesmitteln) erhöht. Die Änderungen sind erforderlich aufgrund der guten Arbeitsmarktsituation und der bestehenden Schwierigkeit, ausreichend geeignete Teilnehmende für die Qualifizierungsmaßnahmen zu finden. Mehr Informationen über die neuen Bedingungen finden Sie in den Förderhinweisen:

Förderhinweise für die Aktion 9.1: Qualifizierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose und Arbeitslose
Förderhinweise für die Aktion 9.3: Integration für ALG-II beziehende Arbeitslose mit Fluchthintergrund

Neue Variante für Projekte mit kleineren Gruppen und Intensivbetreuung


Aktion 9.1: Qualifizierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose und Arbeitslose

Die ESF-Förderung für Arbeitslose wird um eine neue Variante Intensivbetreuung für „kleine Gruppen“ der Aktion 9.1 mit einem Fördersatz von bis zu 70 % ergänzt. Wegen der guten Arbeitsmarktsituation und der Schwierigkeit ausreichend geeignete Teilnehmende zu finden, werden geringere Anforderungen an die neuen Vorhaben gestellt:

  • Teilnehmendenzahl von 8 bis 10 Personen
  • Dauer der Maßnahme von 4 bis 6 Monate
  • sozialpädagogische Betreuung bis 20 Stunden wöchentlich
  • mindestens ein Modul aus einem anerkannten Berufsbild
  • grundsätzlich keine betriebliche Arbeitserfahrung notwendig.

Die Schwerpunkte der geförderten Maßnahmen liegen in der Kombination von beruflicher Qualifizierung und sozialpädagogischen Betreuungsmaßnahmen. Hinzu kommen individuelle Aktivierungsmaßnahmen. Projekte nach diesen Bedingungen können ab dem 1. Juli 2019 beantragt werden.

Förderhinweise Aktion 9.1 Variante: Intensivbetreuung für „kleine Gruppen“

Arbeitsmarktliche Stellungnahme für Aktion 9.1 Variante: Intensivbetreuung für „kleine Gruppen“


9. Mai 2019 | München | Marienplatz | 14:00 -18:30 Uhr

Der ESF in Bayern stellt sich auf dem Europatag vor

ESF-Stand am Europatag 2019 in München auf dem Marienplatz
Quelle: Bayerische Staatskanzlei 2019, Foto: Felbert/Reiter

Wie die Menschen in Bayern konkret von europäischen Fördermitteln profitieren? Antworten auf diese Frage lieferte der Aktionsstand des Europäischen Sozialfonds (ESF) am Europatag am 9. Mai 2019 auf dem Marienplatz in München. Alleine im Förderzeitraum 2014 bis 2020 werden im Freistaat Bayern insgesamt bis zu 596 Millionen Euro Gesamtkosten in Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsprojekte investiert. Bis Ende April 2019 wurden in Bayern im Rahmen des ESF bereits 1.580 Projekte und 1.600 Ausbildungsstellen mit Gesamtkosten in Höhe von rund 365 Millionen Euro gefördert. Dabei wurden knapp 140.000 Personen unterstützt.

Unter dem Motto „Europa in meiner Region“ präsentierte der Europäische Sozialfonds in Bayern zahlreiche ESF-Projekte auf dem ESF-Stand. Zusätzlich profitierten die Besucher von spannenden Mitmachaktionen wie Glücksrad mit attraktiven Preisen.

ESF-Stand am Europatag 2019 auf dem Marienplatz
Stand der ESF-Verwaltungsbehörde des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales auf dem Europatag in München am 9. Mai 2019 | Quelle: Bayerische Staatskanzlei 2019, Foto: Felbert/Reiter

Vereinfachte Anwendung der „Pauschale 1.720“

Die „Pauschale 1.720“ für die Personalkosten wird einfacher in der Anwendung. Die Pauschale kann auch aus den verfügbaren Bruttopersonalkosten oder vom Beschäftigungsvertrag, z.B. bei einer Neueinstellung, abgeleitet werden. Diese neue Regelung wird angewendet, wenn keine Jahresdaten vorliegen und wenn keine Vergleichsgruppe von vier Beschäftigten gebildet werden kann. Die Neuerung gilt für Beschäftigte, die ab 03.08.2018 in Projekten neu beschäftigt werden.

Weitere Informationen finden Sie im Dokument „Herleitung der Pauschale 1.720

Evaluationszwischenbericht 2017

Die ESF-Fördermaßnahmen in Bayern werden regelmäßig evaluiert. Der vorliegende Evaluationszwischenbericht fasst die bisherigen Ergebnisse zusammen. Bis Ende Oktober 2017 wurden insgesamt 82.739 Personen durch den ESF in Bayern gefördert. Die bisherigen Ergebnisse der Evaluierung fallen insgesamt betrachtet positiv aus. In den meisten Förderaktionen können die gesetzten Ziele erreicht und teilweise auch übertroffen werden. Allerdings zeigen sich insbesondere im Hinblick auf die Erreichung bestimmter Zielgruppen Umsetzungsschwierigkeiten. Die Ursachen unterscheiden sich in Abhängigkeit der Förderung, wichtige Faktoren sind u. a. eine teilweise veränderte Zielgruppenauswahl oder sich wandelnde Förderbedarfe vor dem Hintergrund makroökonomischer Entwicklungen und einer verstärkten Zuwanderung in den vergangenen Jahren. Das bayerische Operationelle ESF-Programm wurde an diese Veränderungen angepasst.

Zusätzliche Informationen

ESF-Aktionstage in Nürnberg

Jubilaeum

Arbeitswelt 4.0

Arbeitswelt40

Bekämpfung der Armut und soziale Eingliederung

Kontakt

ESF Verwaltungs­behörde in Bayern
Winzererstraße 9
80797 München
Tel. 089 1261-01

Ansprech­partner

ESF-Projekt: Nachwuchsförderung 4.0
Initiative Junge Forscherinnen und Forscher in Zeiten von Corona

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