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Aktuelles

Umfangreiche Vereinfachungen bei Aktion 4: „Qualifizierungen von Erwerbstätigen“

Die Förderung der Aktion 4: „Qualifizierungen von Erwerbstätigen“ wird wesentlich optimiert, um attraktivere Förderbedingungen und weit reichende Vereinfachungen zu schaffen. Die Anpassungen tragen dazu bei, die Umsetzung des Programms zu beschleunigen und die Partnerschaft mit den Zuwendungsempfängern zu verbessern.

Folgende Neuerungen gelten ab 15.05.2018:

  • Neue Finanzierungsmethode: bei Maßnahmen für Beschäftigte von mindestens zwei Unternehmen erhöhen sich die ESF-Mittel auf bis zu 75% der förderfähigen Gesamtkosten. Es werden 10% Eigenanteil als Finanzierungsbestandteil erhoben. Der Rest der Gesamtkosten (in der Regel 15%) ist in Form von Teilnehmergebühren zu finanzieren.
  • Folgende Pauschalen bzw. Kostenbestandteile kommen in Zukunft bei der Förderaktion 4 zur Anwendung:
    • Eigenpersonal wird über die Pauschale 1.720 bei der Kostenposition 1.1 angesetzt,
    • Honorarkosten werden weiterhin als Vertragsleistung bei Kostenposition 1.2 angesetzt,
    • sämtliche Restkosten werden durch eine Pauschale von 40% der direkten Personalkosten (Eigenpersonal und Fremdpersonal) abgerechnet.
  • Für die Restkosten ist keine Beweis- und Belegführung erforderlich.
  • Lohnfortzahlung als Kosten- oder Finanzierungsbestandteil ist ab dem 15.05.2018 weder erforderlich noch zulässig.
  • Durch die Pauschalierung wird die Bewilligungs- und Abrechnungsbearbeitung deutlich verkürzt.

Die Förderhinweise der Aktion 4 neu gelten für ein Projekt, bei dem der Antrag ab dem 15.05.2018 in ESF-Bavaria 2014 gestellt wird.

Förderhinweise "Qualifizierung von Erwerbstätigen"

Pauschalsatz für Restkosten in der Förderaktion 4.1

Erhöhung der Kofinanzierungs-Pauschalen in den Aktionen 9.1 und 9.3

Mit der Erhöhung der Regelsätze im SGB II zum 01.01.2018 und der Erhebung des durchschnittlichen Arbeitslosengeldes I in Bayern 2017 (Ende März 2018) wurden auch die Kofinanzierungs-Pauschalen für die Aktionen 9.1 (Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit) und 9.3 (Integration von Arbeitslosen mit Fluchthintergrund ) angepasst. Die monatliche Pauschale für das Arbeitslosengeld II (ALG II), inklusive der Leistungen für Sozialversicherung beträgt nun 470,07 €. Die monatliche Pauschale für das Arbeitslosengeld I (ALG I) beträgt nun 988,99 €.

Beide Pauschalen gelten für alle laufenden Vorhaben ab dem 01.04.2018. Details zur Herleitung und Zusammensetzung der Pauschalen finden Sie hier.

ESF-Projektträger erhält Auszeichnung für Gleichberechtigung

Der ESF-Projektträger avanta München e.V. wurde mit dem „Anita Augspurger Preis 2017“ der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. Der Preis wurde für vorbildliche Beiträge zur Förderung der Gleichberechtigung vor 450 Gästen verliehen.
avanta München e.V. begleitet, berät, beschäftigt und qualifiziert Frauen auf ihrem Weg zurück ins Arbeitsleben seit 1994. Oft sind das Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund oder Frauen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt benachteiligt sind. Als Dienstleister beschäftigt avanta lettershop 40 Frauen.
avanta München e.V. führt zusätzlich Qualifizierungsmaßnahmen für langzeitarbeitslose Frauen im Bereich Büro- und Officemanagement durch („avanta steps“). Diese ESF-geförderten Projekte erzielen hervorragende Ergebnisse für die Teilnehmenden und für ihre Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Etwa 80% der Teilnehmenden von avanta Steps erlangen nach Beendigung der Bildungsmaßnahme anerkannte Zertifikate. Mit dem Europäischen Computerführerschein, dem European Communication Certificate für Sozialkompetenzen sowie den IHK-zertifizierten Qualifizierungsbausteinen für Büromanagement können sie am Arbeitsmarkt überzeugen.
Seit 2009 wurden 13 Projekte mit 4,4 Mio. Euro Gesamtkosten, davon 2,1 Mio. Euro ESF-Mittel umgesetzt. Im April 2018 startet ein weiteres ESF-gefördertes steps-Projekt in München.

Neue Förderhinweise für die Integration von Arbeitslosen mit Fluchthintergrund

Neue Förderhinweise für die Aktion 9.3 „Integration für SGB-II beziehende Arbeitslose mit Fluchthintergrund“ treten am 5.3.2018 in Kraft. Die Projekte werden spezifische Ansätze zur Ersteingliederung von Menschen mit Fluchthintergrund in den ersten Arbeitsmarkt anbieten. Die Maßnahmen sollen aus drei Komponenten bestehen: Aktivierung, Betreuungsmaßnahmen und berufliche Qualifizierung. Sie können in geeigneten Fällen mit Sprachtraining Deutsch ergänzt werden. Teilnehmende können erwerbsfähige, erwachsene ALG-II Bezieherinnen und Bezieher mit Fluchthintergrund sein, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und einen gesicherten Aufenthaltsstatus (Anerkennung) in Deutschland haben.

Mehr Informationen finden Sie in den
Förderhinweisen der Förderaktion 9.3.
Arbeitsmarktliche Stellungnahme Förderaktion 9.3

Neue Versionen der Teilnehmenden-Fragebögen

Zum 1. Februar 2018 treten neue Versionen des Teilnehmenden-Fragebogens in Kraft. Da damit keine inhaltlichen Änderungen verbunden sind, können bei laufenden Projekten die alten Teilnehmenden-Fragebögen weiter verwendet werden. Bitte verwenden Sie jedoch für neue Projekte bzw. neue Teilnehmende die aktuellen Versionen der Teilnehmenden-Fragebögen.

Nähere Informationen: Infoschreiben Projektträger

Aktuelle Versionen der Teilnehmenden-Fragebögen

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Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen für die Aktion 7 „Coaching, Beratung und Qualifizierung für Frauen“

Der Aufruf der Förderaktion 7 „Coaching, Beratung und Qualifizierung für Frauen“ zur Einreichung von Projektvorschlägen läuft vom 24.01.2018 bis zum 28.02.2018.

Mit der Aktion 7 wird im Rahmen des Operationellen ESF-Programms 2014-2020 - „Perspektiven in Bayern – Perspektiven in Europa“ die Förderung der Gleichstellung im Arbeitsleben umgesetzt. Unterstützt werden daher Projekte, die maßgeblich dazu beitragen, die Beschäftigungsquote von Frauen zu erhöhen sowie der geschlechtsspezifischen Segregation des Arbeitsmarktes, der Nichterwerbstätigkeit von Frauen und der Ungleichbehandlung von Männern und Frauen entgegenzuwirken. Ziel ist es insbesondere, die Erwerbssituation der Teilnehmenden zu verbessern. Zu diesem Zweck werden die Leistungen von Servicestellen als Anlaufstellen gefördert.

Die ESF-Förderung wird als Zuwendung mit Anteilfinanzierung gewährt (in der Regel bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten). Bei Bedarf und Vorhandensein können auf Antrag Landesmittel im Wege der Fehlbedarfsfinanzierung gewährt werden.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den folgenden Dokumenten:

Förderhinweise für die Aktion 7 „Coaching, Beratung und Qualifizierung für Frauen“

Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen für die Aktion 7 „Coaching, Beratung und Qualifizierung für Frauen“ vom 24.01.2018

Begleitinformationen für Projektträger zur Anfertigung von Projektvorschlägen im Rahmen des Aufrufs zur Aktion 7 „Coaching, Beratung und Qualifizierung für Frauen“

Berechnungstabelle zur Personalkostenpauschale 1720

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Auftaktveranstaltung zum ESF-Projekt TEAM 4.0 im Goldenen Saal im Augsburger Rathaus / Bild: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

ESF-Innovationsprojekt TEAM 4.0 fördert Anpassung an digitalisierte Arbeitswelt

Die Arbeitswelt 4.0 erfordert für viele Unternehmen eine Umstellung und Anpassung an die digitalen Herausforderungen. Dabei kommt der Vernetzung von Unternehmen mit der Wissenschaft und der Weiterbildung von Mitarbeitern eine Schlüsselrolle zu.

Bei der Auftaktveranstaltung am 22. November 2017 referierten der Philosoph Prof. Peter Sloterdijk und der Präsident der Hochschule Augsburg Prof. Gordon Rohrmair vor rund 400 Gästen zur Zukunft der Arbeit in einer immer mehr digitalisierten Welt.

Auch Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger unterstrich in seiner Videobotschaft die Bedeutung des Projekts für die Region Augsburg.

Mit etwa 700.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds und bayerischen Landesmitteln in Höhe von 68.000 Euro wird das Projekt „TEAM 4.0“ unterstützt. Dadurch sollen bis zu 900 Führungskräfte, Mitarbeiter/innen, Wissenschaftler/innen und Gründer/innen qualifiziert und auf zukunftsweisende Themen vorbereitet werden. Außerdem entwickelt und erprobt das Projekt ein Fortbildungssystem zum Thema Arbeit 4.0, das branchen- und fachunabhängig ist. Die Unternehmen werden in die Lage versetzt, für ihre Betriebe Digitalisierungsstrategien zu entwickeln.

Videobotschaft vom Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger

Keynote I: "Arbeit 4.0 – Bleibt der Mensch durch die Digitale Transformation auf der Strecke?"- Prof. Dr. Gordon T. Rohrmair, Präsident der Hochschule Augsburg

Keynote II "Zukunft der Arbeit", Prof. Dr. Peter Sloterdijk, Philosoph und Schriftsteller

Mehr Informationen zum Projekt TEAM 4.0

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Prof. Sloterdijk auf der Auftaktveranstaltung des ESF-Projektes „TEAM 4.0“ / Bild: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Bayerisches ESF-Projekt „Mit-Arbeitswelt 4.0“ unter den deutschen TOP 10

Das bayerische ESF-Projekt „Mit-Arbeitswelt 4.0“ wurde im Rahmen des Europäischen Unternehmensförderpreises der EU-Kommission als eines der zehn deutschen Best Practices benannt. „Mit-Arbeitswelt 4.0“ zielt auf die Anpassung von Arbeitsprozessen, die Entwicklung einer „Wertekultur 4.0“ in Unternehmen, aber auch auf neue Lösungen zur Sicherung von Fachkräften ab. Die Weiterentwicklung von fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen von Beschäftigten aller Hierarchieebenen steht dabei im Vordergrund.

Das Projekt wird mit 433.290,29 € Mitteln aus dem bayerischen ESF-Programm gefördert. Der Europäische Unternehmensförderpreis prämiert herausragende Leistungen öffentlich-privater Partnerschaften in Europa.

Ergebnisse aus dem Projekt „Mit-Arbeitswelt 4.0“ wurden außerdem vor rund 1000 Teilnehmern auf der hochrangig besetzten europäischen Konferenz „Opening up to an Era of Social Innovation“ Ende November 2017 in Lissabon. Die EU-Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskräftemobilität, Marianne Thyssen informierte sich vor Ort persönlich über die Aktivitäten im Rahmen des Projektes. Zu den Gästen der Konferenz zählte auch der portugiesische Präsident Marcelo Rebelo de Sousa.

Mehr zum Projekt „Mit-Arbeitswelt 4.0“

Broschüre "Beispiele guter Praxis aus Deutschland" mit allen deutschen Best Practices??

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Teilnehmer im Rahmen des Projektes „Mit-Arbeitswelt 4.0“ / Bild: Strategische Partnerschaft Sensorik e.V.
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Belegersetzendes Scannen

Dokumente im Zusammenhang mit der ESF-Förderung können künftig auch elektronisch archiviert werden. Betroffen sind Zuwendungsempfänger, die belegersetzend scannen (d.h. Dokumente, die im Original in Papierform vorliegen, nach dem Einscannen vernichten). Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen möchten, beachten Sie bitte die Informationen dazu und übersenden Sie der ESF-Verwaltungsbehörde die Bestätigung zur Umsetzung von belegersetzendem Scannen.

ESF-Aufruf für innovative Vorhaben für besonders benachteiligte junge Menschen

Bis 10. Januar 2018 können Interessensbekundungen für sozial innovative Projekte im Rahmen des Europäischen Sozialfonds eingereicht werden. Die Inhalte des Aufrufs betreffen Projekte zur Heranführung von besonders benachteiligten jungen Menschen an Qualifikation, Ausbildung oder Arbeitswelt. Die jungen Menschen der Zielgruppe sind noch nicht ausbildungsreif.

Verbessert werden ihre Voraussetzungen zur dauerhaften Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Ziel ist es, die Ausbildungsreife so zu unterstützen, dass entweder

  • eine Teilnahme an Vorbereitungsmaßnahmen zur Ausbildung wie den Regelangeboten der Arbeitsverwaltung
  • oder direkt an einer betrieblichen, schulischen Ausbildung
  • oder ein Eintritt in den ersten Arbeitsmarkt
  • oder - sofern erforderlich - ein Eintritt in ein Vorschaltprojekt wie der Aktion 2.1 des bayerischen ESF-Programms
  • oder ein Übergang in eine außerbetriebliche Ausbildung im Rahmen der Aktion 2.2 des bayerischen ESF-Programms ermöglicht wird.

Projekte können von Bildungsanbietern, Stiftungen oder Trägern der öffentlichen und freien Jugendhilfe durchgeführt werden. Die ESF-Förderung wird als Zuwendung mit Anteilfinanzierung gewährt (in der Regel bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten). Die andere Hälfte der Finanzierung erfolgt durch Landesmittel und Drittmittel der Jobcenter.

Über die Innovativität der Projekte entscheidet der ESF-Innovationsausschuss im März 2018.

Weitere Informationen finden Sie in dem Aufruf.

Fragen und Antworten zum Aufruf

Leitlinien Kosten und Finanzierung

Die Leitlinien „Kosten und Finanzierung“ für die neue Förderperiode 2014-2020 wurden aktualisiert. Darin werden Regelungen für die Förderfähigkeit von Ausgaben und die Anwendung von Pauschalen bei ESF-Projekten festgelegt. Im Vergleich zur Vorversion wurden keine inhaltlichen Änderungen vorgenommen. Lediglich die Verweise und die Übersichtstabelle über die geltenden Pauschalen wurden angepasst.

Die Leitlinien sollen Projektträgern helfen, die Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Durchführung von ESF-Maßnahmen leichter umzusetzen.

Vierter Aufruf zur Sozialen Innovation
Zwölf innovative ESF-Projekte für Jugendliche und Teilzeitausbildung ausgewählt

Der ESF-Innovationsausschuss hat auf seiner Sitzung am 06.07.2016 zwölf von insgesamt 28 eingereichten Projektvorschlägen als sozial innovativ eingestuft. Neue Lösungen sollen entwickelt und erprobt werden, um sie später erfolgreich bayernweit umzusetzen.

Sechs innovative Pilotprojekte sollen benachteiligten Jugendlichen und Jugendlichen mit Fluchthintergrund helfen, auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Für die Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund fünf Millionen Euro werden 3,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds investiert. Um die Ausbildungsreife und die Beschäftigungsfähigkeit der Jugendlichen zu verbessern, setzen wir auf kombinierte Aktionen. So werden beispielsweise in Partnerschaft mit den Unternehmen Betriebspraktika, Qualifizierung, Empowerment und Mentoring angeboten. Durch die Zusammenarbeit wird erreicht, dass eine langfristige berufliche Perspektive für die Jugendlichen entwickelt wird.

In weiteren sechs Modellprojekten werden junge Menschen bei der Suche nach einer Teilzeitausbildungsstelle unterstützt, vor Beginn der Ausbildung nach Bedarf qualifiziert und während der Teilzeitausbildung bei persönlichen und fachbezogenen Schwierigkeiten begleitet. Auch die Akquise von Betrieben, die eine Teilzeitausbildung anbieten ist Bestandteil der Projekte. Weiter sollen die zuständigen Berufsschulen sensibilisiert und beraten werden, um die Teilzeitausbildung zu ermöglichen.

Die erfolgreichen Projektträger wurden bereits informiert und aufgefordert, nunmehr Projektanträge zu stellen. In der zweiten Stufe des Verfahrens wird die Förderfähigkeit der Vorhaben anhand der detaillierten Ausgestaltung und der Finanzierbarkeit der Maßnahme durch die ESF-Verwaltungsbehörde und die zuständigen Bewilligungsstellen geprüft.

Die Wirtschafts- und Sozialpartner und die Arbeitsmarktakteure waren aktiv bei der Auswahl der Projekte einbezogen. Mitglieder im Innovationsausschuss sind die Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege in Bayern, der Bayerische Jugendring, der Bayerische Industrie- und Handelskammertag, der Bayerische Handwerkstag, der Bayerische Städtetag, die Bundesagentur für Arbeit und die Verwaltungsbehörde ESF in Bayern.

Neue Pauschale bei der Förderaktion 10

Weitere Vereinfachung in der ESF-Förderung erfolgt bei der Aktion 10 „Bedarfsgemeinschaftscoaching in Kombination mit dem Verwaltungsbudget Jobcenter“. Neben den Personalkosten werden sämtliche Restkosten nach einer Pauschale von 25 Prozent der direkten förderfähigen Personalkosten erstattet. Förderfähigkeit besteht ausschließlich für die im Zusammenhang mit der Durchführung des Projektes entstehenden

  • Personalkosten (inkl. der Sozialversicherungsabgaben des Arbeitgebers) für den Coach (Kostenposition 1.1) nach Maßgabe der geltenden Pauschalen
  • Sämtliche Restkosten werden nach einer Pauschale erstattet. Die Pauschale beträgt 25 Prozent der direkten förderfähigen Personalkosten. Sie stützt sich auf Art. 14 Abs. 2 VO (EU) 1304/2013 in Verbindung mit Art. 67 Abs. 5 VO (EU) 1303/2013.
  • Weitere Kosten sind nicht förderfähig.

Auch die Förderhinweise für die Aktion 10 „Bedarfsgemeinschaftscoaching in Kombination mit dem Eingliederungstitel Jobcenter“ wurden geändert. Wichtige Neuerung ist, dass Prämien für Vermittlungserfolge vereinbart werden können. Die Prämie beträgt pro vermitteltem Arbeitsverhältnis 1000.-€, wenn die betreffende Person ab dem Folgemonat nach Beendigung ihres Coachings sechs Monate lang in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis steht.

Die Änderungen gelten für Anträge, die ab dem 01. Juli 2017 angenommen werden.

Förderhinweise „Bedarfsgemeinschaftscoaching in Kombination mit dem Verwaltungsbudget Jobcenter“

Förderhinweise „Bedarfsgemeinschaftscoaching in Kombination mit dem Eingliederungstitel Jobcenter“

Erhöhung der Pauschale für indirekte Kosten auf 14%

Der Pauschalsatz für indirekte Kosten wird auf 14% der förderfähigen direkten Personalkosten angehoben.

Dies gilt für die Förderaktionen:

Die Änderung tritt am 1. Juni 2017 in Kraft und gilt für alle Anträge, bei denen die Voranfrage ab diesem Datum angenommen wird.

Die Pauschale stützt sich auf Art. 68 Abs. 1b VO 1303/2013. Die Rechtsvorschrift sieht vor, dass eine Pauschale für indirekte Kosten von bis zu 15% der förderfähigen direkten Personalkosten ohne Berechnung des anzuwendenden Satzes festgelegt werden kann.

„1.720-Pauschale“: Vereinfachung der Stundenberechnung

Wir wollen Ihnen die Arbeit erleichtern. Deshalb bieten wir den Projektträgern eine Vereinfachung zur Berechnung der produktiven Stunden an, die Mitarbeiter eines ESF-Projekts zu erbringen und nachzuweisen haben.

Das neue Berechnungstool finden Sie in ESF Bavaria 2014 im Antragsverfahren. Mit diesem Tool können die produktiven Arbeitsstunden berechnet werden, die Sie dann in die Antragsformulare eintragen können.

Aktualisierte Pauschalen für Projekte zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit

Die Pauschalen für Arbeitslosengeld I (ALG I), Arbeitslosengeld II (ALG II) und Leistungen für Sozialversicherung wurden aktualisiert.

Mit Erhöhung der Regelsätze im SGB II wurden die durchschnittlichen Regelbedarfsstufen für das Jahr 2017 um die durchschnittliche monatliche ALG-II Pauschale für 2016 um 1,855% auf 355,63 € pro Teilnehmer monatlich erhöht. Zusätzlich zu der ALG-II Pauschale wurde der Sozialversicherungsbeitrag für 2017 angepasst. Dieser beträgt monatlich 106,95 € je Teilnehmer. Die monatliche Pauschale unter Anwendung der Werte (ALG-II Pauschale und SV-Beitrag) beträgt insgesamt 462,58 € monatlich je Teilnehmer. Ergänzend wurde das monatliche ALG-I ebenfalls angepasst und beträgt nunmehr 963,67 € monatlich je Teilneh-mer.

Die Pauschalen sollen für alle laufenden Vorhaben der FA 9.1 und 9.3 ab dem 01.04.2017 gelten.

Europa und ESF feiern 60. Jubiläum

Mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 1957 wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gegründet. Genauso lange gibt es bereits den Europäischen Sozialfonds.

Ein zweitägiges Aktionsprogramm mit vielen informativen und abwechslungsreichen Attraktionen fand anlässlich 60 Jahre ESF vor der Nürnberger Lorenzkirche statt.

Der bayerische Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger hob hervor, dass die Europäische Union unsere Friedens- und Freiheitsordnung seit 60 Jahren sichert. Deshalb sei ein starkes, einiges Europa heute wichtiger denn je. Europa schaffe aber auch Wohlstand und Arbeit. „Wesentlicher Baustein dafür ist der Europäische Sozialfonds, der Projekte ganz nah bei den Menschen vor Ort fördert", betonte Bayerns Arbeitsstaatssekretär Hintersberger. Gleichzeitig stellte er heraus, dass Zukunftssicherheit in einer sich wandelnden Arbeitswelt wesentlich durch Qualifizierung und die Förderung von Innovationen erfolgen kann. Dies sei besonders für die junge Generation wichtig.

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Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger und Moderator André Kuchenbecker
Bildnachweis: ESF-Verwaltungsbehörde

Egbert Holthuis, Europäische Kommission, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration betonte, dass der ESF allen Menschen offen stehe und man in Europa "gemeinsam für die Menschen" an einem Strang ziehe. Aktuell sei es wichtig, sich die Errungenschaften Europas und die Wichtigkeit des Zusammenhalts in Europa vor Augen zu führen. Der ESF sei mit all seinen Förder- und Integrationsmöglichkeiten ein gutes Beispiel dafür.

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Moderator André Kuchenbecker und Egbert Holthuis, Europäische Kommission, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration im Gespräch
Bildnachweis: Bastian Bochinski

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Oberbürgermeister Dr. Maly schneidet den Kuchen zum EU-Jubiläum

Bildnachweis: Bastian Bochinski

ESF-Projekte aus Nürnberg und der Umgebung präsentierten gemeinsam mit Bund und Land ganz anschaulich, wie der ESF bei den Menschen vor Ort wirkt - ganz greifbar und individuell. Gespräche und praktische Beispiele an den zahlreichen Projektständen zeigten, dass der ESF genauso wie die EU nichts Abstraktes ist, sondern ganz konkret jedem Menschen unter die Arme greift. Sei es bei der Arbeitsplatzsuche oder bei Möglichkeiten der Qualifizierung, um (wieder) auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

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Talkrunde mit André Kuchenbecker (Moderator), Sabine Christen (BMFSFJ), Petra Semmert (PS:Akademie Nürnberg), Maria Klingelstein (BBZ Augsburg) und Ivonne Mager (Bundesagentur für Arbeit)
Bildnachweis: Bastian Bochinski

Last but not least waren das ESF-Glücksrad und die Europawand Magnete, an denen intensiv zu Europa und zum ESF diskutiert wurde.

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Interaktive Europawand
Bildnachweis: Bastian Bochinski

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Jazzensemble des Städtischen Labenwolf-Gymnasiums
Bildnachweis: Bastian Bochinski

Das vollständige Programm der beiden Aktionstage am 24./25. März 2017 finden Sie hier.

Neue Version der Einwilligungserklärung des Teilnehmenden

Die Einwilligungserklärung des Teilnehmenden (Teil C des Teilnehmendenfragebogens) wurde ergänzt. Bitte verwenden Sie ab sofort die aktuelle Version. Sie finden diese unter http://www.esf.bayern.de/antragstellung/index.php

Neue Förderhinweise für die Aktionen 9.1 „Qualifizierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose“ und 10 „Bedarfsgemeinschaftscoaching“

Bei den Förderhinweisen der Aktion 9.1 und der Aktion 10 wurden die Leistungen erweitert und die Voraussetzungen vereinfacht.

Wichtige Neuerungen sind:

Bei Aktion 9.1 „Qualifizierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose“:

  • Erweiterung der sozialpädagogischen Betreuung auf 15 Stunden ohne zusätzliche Begründung
  • Daneben neues Modul von zusätzlich fünf Stunden wöchentlich für berufliche und persönliche  Aktivierung
  • Aufstockung der Stunden für direktes Verwaltungspersonal auf maximal 16 Stunden pro Woche (vorher 13 Stunden)
  • Erleichterungen beim Nachweis der Leistungen des Alg II oder Alg I durch pauschale Berechnung
  • Vereinfachung der arbeitsmarktlichen Stellungnahme der Jobcenter

Bei Aktion 10 „Bedarfsgemeinschaftscoaching“:

  • Ganzheitliche Hilfen für die ganze Bedarfsgemeinschaft
  • Stärkere Zusammenarbeit des Coachings mit den Leistungsträgern

EU-Förderung kommt direkt bei den Menschen an

Wie profitieren die Menschen in Bayern konkret von EU-Fördermitteln? Antworten auf diese Frage lieferte der Aktionstag „Europa in meiner Region“ am 27. Oktober in Schwaben. Bayerns Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger zog ein Fazit: "Mit dem ESF fördern wir Projekte, die ganz konkrete Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze vor Ort in Bayern schaffen."
Die Besucher konnten selbst Einblick in die EU-geförderte Ausbildung der Lehrlinge bei der Handwerkskammer für Schwaben nehmen. Weitere Projekte aus dem Europäischen Sozialfonds und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung wurden an Infoständen vorgestellt.

Bilder

Europa in meiner Region | Projekte in Schwaben stellen sich vor

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Neue Pauschale für Personalkosten

Die neue Pauschale 1.720 zur Abrechnung von Personalkosten wird ab dem 1. Oktober in der ESF-Förderung eingeführt. Die künftige Berechnungsmethode berücksichtigt Ausfallzeiten wie Urlaub, Krankheit oder Feiertage. Nach einer Formel wird die Pauschale aufgrund der Bruttopersonalkosten und der Stunden im Projekt berechnet.

Die Pauschale wird folgendermaßen errechnet: Die zuletzt dokumentierten jährlichen Bruttopersonalkosten werden durch 1.720 (fiktive) Jahresarbeitsstunden geteilt. Dieser Stundensatz wird mit den „aktiven Projektstunden“ multipliziert. Aktive Projektstunden sind solche, die tatsächlich und nachgewiesen für das Projekt erbracht wurden.

Die Pauschale 1720 gilt für die Förderaktionen 2, 4, 5, 6, 7, 9 und 10. Sie findet Anwendung für neue Vorhaben nach der Einführung und für Projekte, bei denen die Voranfragen ab dem 01.10.2016 in ESF-Bavaria 2014 angenommen werden.
Das Berechnungsblatt ist in der Datenbank hinterlegt. Weiterführende Informationen zur Pauschale finden Sie unter http://www.esf.bayern.de/antragstellung/index.php

Konferenz Arbeitswelt 4.0

Die Chancen und Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0 hat Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller mit Vertretern der Wissenschaft, Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf der Konferenz „Arbeitswelt 4.0“ am 6. Juni 2016 in München diskutiert. Auf der gemeinsamen Veranstaltung des Bayerischen Arbeitsministeriums und des Bayerischen Wirtschaftsministeriums stellte Müller fest: "Die Digitalisierung ist für ein hochentwickeltes Land wie Bayern der Innovationsmotor des 21. Jahrhunderts. Sie wird unsere Lebens- und Arbeitswelt tiefgreifend verändern. Deshalb wollen wir jetzt die richtigen Weichen stellen. Die Arbeitswelt 4.0 soll den Menschen nicht ersetzen oder überfordern, sondern unterstützen und ihm neue Möglichkeiten eröffnen."

Arbeitswelt 4.0

Die Qualifizierung der Arbeitnehmer sowie das lebenslange Lernen werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Der ESF in Bayern fördert im Rahmen der Förderaktion 4 „Qualifizierungen von Erwerbstätigen“ Projekte, die die Arbeitskräfte, Unternehmen und Unternehmer bei der Anpassung an den technischen Wandel unterstützen.

Förderhinweise „Qualifizierungen von Erwerbstätigen“

Pressemitteilung

Zusätzliche Informationen

ESF-Aktionstage in Nürnberg

Jubilaeum

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Bekämpfung der Armut und soziale Eingliederung

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ESF Verwaltungs­behörde in Bayern
Winzererstraße 9
80797 München
Tel. 089 1261-01

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