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Aktuelles

Europa und ESF feiern 60. Jubiläum

Mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 1957 wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft gegründet. Genauso lange gibt es bereits den Europäischen Sozialfonds.

Ein zweitägiges Aktionsprogramm mit vielen informativen und abwechslungsreichen Attraktionen fand anlässlich 60 Jahre ESF vor der Nürnberger Lorenzkirche statt.

Der bayerische Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger hob hervor, dass die Europäische Union unsere Friedens- und Freiheitsordnung seit 60 Jahren sichert. Deshalb sei ein starkes, einiges Europa heute wichtiger denn je. Europa schaffe aber auch Wohlstand und Arbeit. „Wesentlicher Baustein dafür ist der Europäische Sozialfonds, der Projekte ganz nah bei den Menschen vor Ort fördert", betonte Bayerns Arbeitsstaatssekretär Hintersberger. Gleichzeitig stellte er heraus, dass Zukunftssicherheit in einer sich wandelnden Arbeitswelt wesentlich durch Qualifizierung und die Förderung von Innovationen erfolgen kann. Dies sei besonders für die junge Generation wichtig.

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Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger und Moderator André Kuchenbecker
Bildnachweis: ESF-Verwaltungsbehörde

Egbert Holthuis, Europäische Kommission, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration betonte, dass der ESF allen Menschen offen stehe und man in Europa "gemeinsam für die Menschen" an einem Strang ziehe. Aktuell sei es wichtig, sich die Errungenschaften Europas und die Wichtigkeit des Zusammenhalts in Europa vor Augen zu führen. Der ESF sei mit all seinen Förder- und Integrationsmöglichkeiten ein gutes Beispiel dafür.

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Moderator André Kuchenbecker und Egbert Holthuis, Europäische Kommission, Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration im Gespräch
Bildnachweis: Bastian Bochinski

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Oberbürgermeister Dr. Maly schneidet den Kuchen zum EU-Jubiläum

Bildnachweis: Bastian Bochinski

ESF-Projekte aus Nürnberg und der Umgebung präsentierten gemeinsam mit Bund und Land ganz anschaulich, wie der ESF bei den Menschen vor Ort wirkt - ganz greifbar und individuell. Gespräche und praktische Beispiele an den zahlreichen Projektständen zeigten, dass der ESF genauso wie die EU nichts Abstraktes ist, sondern ganz konkret jedem Menschen unter die Arme greift. Sei es bei der Arbeitsplatzsuche oder bei Möglichkeiten der Qualifizierung, um (wieder) auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

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Talkrunde mit André Kuchenbecker (Moderator), Sabine Christen (BMFSFJ), Petra Semmert (PS:Akademie Nürnberg), Maria Klingelstein (BBZ Augsburg) und Ivonne Mager (Bundesagentur für Arbeit)
Bildnachweis: Bastian Bochinski

Last but not least waren das ESF-Glücksrad und die Europawand Magnete, an denen intensiv zu Europa und zum ESF diskutiert wurde.

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Interaktive Europawand
Bildnachweis: Bastian Bochinski

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Jazzensemble des Städtischen Labenwolf-Gymnasiums
Bildnachweis: Bastian Bochinski

Das vollständige Programm der beiden Aktionstage am 24./25. März 2017 finden Sie hier.

Neue Version der Einwilligungserklärung des Teilnehmenden

Die Einwilligungserklärung des Teilnehmenden (Teil C des Teilnehmendenfragebogens) wurde ergänzt. Bitte verwenden Sie ab sofort die aktuelle Version. Sie finden diese unter http://www.esf.bayern.de/antragstellung/index.php

Kosten und Finanzierung von ESF-Projekten
Neue Leitlinien zur Förderfähigkeit von Ausgaben

Die Leitlinien „Kosten und Finanzierung“ für die neue Förderperiode 2014-2020 wurden aktualisiert. Darin werden Regelungen für die Förderfähigkeit von Ausgaben und die Anwendung von Pauschalen bei ESF-Projekten festgelegt. Die wesentlichen Änderungen sind:

  • Aufnahme der 1720-Pauschale für Personalkosten in die Übersicht in Kapitel II und in Kapitel VII 1.1
  • Aufnahme eines Kapitels „Förderfähigkeit von Teilnehmern“ als neues Kapitel III
  • Erhöhung der maximalen Verwaltungsstunden von 13 auf 16 Stunden
  • Präzisierung zur Dokumentationspflicht der Teilnahme bei technischer Kofinanzierung
  • Änderung aufgrund der Anpassung der Wertgrenzen bei Vergabe. Ab 01.01.2017 wird die Wertgrenze für die Zulässigkeit freihändiger Vergaben von 25.000 € auf 50.000 € netto verdoppelt. Die Wertgrenze für die Zulässigkeit von Direktkäufen wird von 500 € auf 1.000 € netto angehoben. 

Neue Förderhinweise für die Aktionen 9.1 „Qualifizierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose“ und 10 „Bedarfsgemeinschaftscoaching“

Bei den Förderhinweisen der Aktion 9.1 und der Aktion 10 wurden die Leistungen erweitert und die Voraussetzungen vereinfacht.

Wichtige Neuerungen sind:

Bei Aktion 9.1 „Qualifizierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose“:

  • Erweiterung der sozialpädagogischen Betreuung auf 15 Stunden ohne zusätzliche Begründung
  • Daneben neues Modul von zusätzlich fünf Stunden wöchentlich für berufliche und persönliche  Aktivierung
  • Aufstockung der Stunden für direktes Verwaltungspersonal auf maximal 16 Stunden pro Woche (vorher 13 Stunden)
  • Erleichterungen beim Nachweis der Leistungen des Alg II oder Alg I durch pauschale Berechnung
  • Vereinfachung der arbeitsmarktlichen Stellungnahme der Jobcenter

Bei Aktion 10 „Bedarfsgemeinschaftscoaching“:

  • Ganzheitliche Hilfen für die ganze Bedarfsgemeinschaft
  • Stärkere Zusammenarbeit des Coachings mit den Leistungsträgern

Aufruf 12/2016 zur Einreichung von innovativen Projektvorschlägen zum Thema Arbeit 4.0

„Arbeit 4.0“ wird unsere gesamten Lebensbedingungen in der Zukunft prägen. Lebenslanges Lernen und Qualifizierung erfahren völlig neue Herausforderungen. Zudem wird Arbeit 4.0 neue Rahmenbedingungen für flexible Arbeitszeiten und Work-Life-Balance erfordern. Diese drängenden Auswirkungen auf die Arbeitswelt der Zukunft sind Gegenstand des aktuellen Aufrufs des Europäischen Sozialfonds in Bayern zur Einreichung von innovativen Projektvorschlägen zum Thema „Arbeit 4.0“.

Die Inhalte des Aufrufs sind Qualifizierung, Einführung von Fortbildungssystemen oder Tätigkeiten von regionalen Netzwerken für den Wissenstransfer in Bezug auf Arbeit 4.0

Die Projekte können von Bildungsanbietern, Hochschulen, Unternehmen oder regionalen Netzwerken durchgeführt werden.
Die Förderung aus ESF- und Landesmitteln wird als Zuwendung bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten gewährt. Frist für die Einreichung der Projektkonzepte im Rahmen des Interessensbekundungsverfahrens ist 28. Februar 2017. Über die Innovativität der Projekte entscheidet der ESF-Innovationsausschuss bis Ende April 2017.

Zum Aufruf für Interessensbekundungsverfahren zu Arbeit 4.0

EU-Förderung kommt direkt bei den Menschen an

Wie profitieren die Menschen in Bayern konkret von EU-Fördermitteln? Antworten auf diese Frage lieferte der Aktionstag „Europa in meiner Region“ am 27. Oktober in Schwaben. Bayerns Arbeitsstaatssekretär Johannes Hintersberger zog ein Fazit: "Mit dem ESF fördern wir Projekte, die ganz konkrete Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätze vor Ort in Bayern schaffen."
Die Besucher konnten selbst Einblick in die EU-geförderte Ausbildung der Lehrlinge bei der Handwerkskammer für Schwaben nehmen. Weitere Projekte aus dem Europäischen Sozialfonds und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung wurden an Infoständen vorgestellt.

Bilder

Europa in meiner Region | Projekte in Schwaben stellen sich vor

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Neue Pauschale für Personalkosten

Die neue Pauschale 1.720 zur Abrechnung von Personalkosten wird ab dem 1. Oktober in der ESF-Förderung eingeführt. Die künftige Berechnungsmethode berücksichtigt Ausfallzeiten wie Urlaub, Krankheit oder Feiertage. Nach einer Formel wird die Pauschale aufgrund der Bruttopersonalkosten und der Stunden im Projekt berechnet.

Die Pauschale wird folgendermaßen errechnet: Die zuletzt dokumentierten jährlichen Bruttopersonalkosten werden durch 1.720 (fiktive) Jahresarbeitsstunden geteilt. Dieser Stundensatz wird mit den „aktiven Projektstunden“ multipliziert. Aktive Projektstunden sind solche, die tatsächlich und nachgewiesen für das Projekt erbracht wurden.

Die Pauschale 1720 gilt für die Förderaktionen 2, 4, 5, 6, 7, 9 und 10. Sie findet Anwendung für neue Vorhaben nach der Einführung und für Projekte, bei denen die Voranfragen ab dem 01.10.2016 in ESF-Bavaria 2014 angenommen werden.
Das Berechnungsblatt ist in der Datenbank hinterlegt. Weiterführende Informationen zur Pauschale finden Sie unter http://www.esf.bayern.de/antragstellung/index.php

Konferenz Arbeitswelt 4.0

Die Chancen und Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0 hat Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller mit Vertretern der Wissenschaft, Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf der Konferenz „Arbeitswelt 4.0“ am 6. Juni 2016 in München diskutiert. Auf der gemeinsamen Veranstaltung des Bayerischen Arbeitsministeriums und des Bayerischen Wirtschaftsministeriums stellte Müller fest: "Die Digitalisierung ist für ein hochentwickeltes Land wie Bayern der Innovationsmotor des 21. Jahrhunderts. Sie wird unsere Lebens- und Arbeitswelt tiefgreifend verändern. Deshalb wollen wir jetzt die richtigen Weichen stellen. Die Arbeitswelt 4.0 soll den Menschen nicht ersetzen oder überfordern, sondern unterstützen und ihm neue Möglichkeiten eröffnen."

Arbeitswelt40

Die Qualifizierung der Arbeitnehmer sowie das lebenslange Lernen werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Der ESF in Bayern fördert im Rahmen der Förderaktion 4 „Qualifizierungen von Erwerbstätigen“ Projekte, die die Arbeitskräfte, Unternehmen und Unternehmer bei der Anpassung an den technischen Wandel unterstützen.

Förderhinweise „Qualifizierungen von Erwerbstätigen“

Pressemitteilung

Kosten und Finanzierung von ESF-Projekten
Neue Leitlinien zur Förderfähigkeit von Ausgaben

Die Leitlinien „Kosten und Finanzierung“ für die neue Förderperiode 2014-2020 wurden neu veröffentlicht. Darin werden Regelungen für die Förderfähigkeit von Ausgaben und die Anwendung von Pauschalen bei ESF-Projekten festgelegt. Wichtige Neuerungen sind die Vorgaben zu den direkten und indirekten Kosten sowie die Vorschriften für Eigenpersonal und Honorarpersonal.
Die Leitlinien sollen Projektträgern helfen, die Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Durchführung von ESF-Maßnahmen leichter umzusetzen.

Zusätzliche Informationen

ESF-Aktionstage in Nürnberg

ESF-Aktionstage in Nürnberg (Quelle: BMAS//Matthias Köhler)

Arbeitswelt 4.0

Arbeitswelt 4.0

Bekämpfung der Armut und soziale Eingliederung

Kontakt

ESF Verwaltungsbehörde in Bayern
Winzererstraße 9
80797 München
Tel. 089 1261-01

Ansprechpartner

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